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Betriebsausflug bei der Brienz Rothorn Bahn

Funktioniert auch als «Company outing»!

Ein Ausflug nach Wales war das grosszügige Geschenk an die Mitarbeitenden zum 125- Jahre-Jubiläum der Brienz Rothorn Bahn. Das (ferne) Ausflugsziel hatte seine guten Gründe: Auf den Mount Snowdon, dem höchsten Berg in Wales, fahren Dampfloks mit denselben Zahnradschienen wie die Dampfbahn im Berner Oberland. Kein Zufall. Die Loks stammen aus derselben Zeit und wurden in Winterthur gebaut. Für die 35 Bähnler aus der Schweiz war es spannend, ein wenig zu "spionieren" und mit anzusehen, wie es die "Kollegen" im fernen Britannien so machen. Schnell wurden Vergleiche angestellt, Arbeitsabläufe kommentiert - und man wunderte sich mintunter auch… . Ein Erlebnis erster Güte. Zudem fand man genügend Zeit zum Plaudern. Verwaltungsrat, Büromitarbeiter, Lokführer und Chef sassen am selben Tisch. Man war sich einig wie selten: "Wir in Brienz haben die schönere Dampfbahn." Stolz, mit erweitertem Bahnhorizont und auch glücklich reiste die motivierte Truppe zurück in ihr Berner Oberland. Das Wir-Gefühl ist gestärkt, die PR-Massnahme nach innen gefestigt. Was will man mehr? Auch wenn das Ganze heute als "Employee Event" angepriesen und als "Company outing" verkauft wird - der gute alte "Betriebsausflug" funktioniert auch mit trendig-neudeutscher Bezeichnung verlässlich wie eh und je…

Schienenbau Rothorn

Eine Hommage und ein Kränzlein

Die Brienz Rothorn Bahn erneuerte im Sommer 2018 einen Teil ihrer Schienenanlagen. Eigentlich kaum ein Ereignis, das besondere Erwähnung verdiente. Die SBB, wie alle anderen Bahnen, sanieren ihre Strecken laufend. Bedenkt man aber, dass dies am Brienzer Rothorn erst nach 126 Betriebs¬jahren (!) nötig wurde, ist das doch höchst erstaunlich. Immer gemessen an der kurzen Lebensdauer heutiger Güter. Erinnerungen an die „gute alte Zeit“ erwachen. Eine Zeit, wo das Wort „Qualität“ genau das hielt, was es versprach. Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist der nächtliche Schienenbau für die seit 1892 fahrende Zahnradbahn wirklich eine Story wert. Eine Geschichte, die mit ihrer Hommage an die Bahnbaupioniere und ihre epochale Arbeit erinnert. Eine Videogeschichte, die auch allen seit 13 Jahrzehnten engagierten Rothorn-Bahn-Mitarbeitenden ein verdientes Kränzlein windet. Ohne ihre dauernden, anspruchsvollen Erneuerungsarbeiten hätten weder Dampfloks noch Geleisenanlagen seit Ende des 19. Jahrhunderts durchgehalten. Eine Geschichte also, welche das Vertrauen in die Brienz Rothorn Bahn als sicherer Wert überzeugend verankert. Dass dabei auch der Bekanntheitsgrad - der einzigen Zahnradbahn der Schweiz mit täglichem Dampfbetrieb - sehr positiv beeinflusst wird, das gehört in unserer Agentur zum Storytelling-Handwerk.

Hier unser gedrehtes Video dazu:
https://www.20min.ch/schweiz/bern/story/Praezise-wie-ein-Schweizer-Uhrwerk-17347500

Brauzeugen statt Facebook

Juli 2018

Die Brauereien hofften auf einen durstig heissen Sommer. Sollte es aber so nicht werden - wie er dann geworden ist - sorgten sie vor. „Überrascht uns mit einem wirkungsstarken Vorschlag, der das Vertrauen in unsere köstlichen Bierspezialitäten festigt.“ So die Aufgabe der IG unabhängiger Schweizer Brauereien an unsere Agentur. Den bekannten Spruch: „Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht“ haben wir gedanklich recycelt. Den Bierbrauern empfahlen wir daher, ein Revival der traditionellen Brauereibesichtigungen zu erschaffen

Erst wer die vielfältige Auswahl der Schweizer Biere persönlich kennt, wird sie lieben. Also zeigen wir an den traditionellen Brauereiführungen detailliert auf, aus was und wie die Biere hergestellt werden. Wir lassen die Besucher („Face to Face“ mit dem Braumeister) probieren und beurteilen. So können sie bezeugen, wie herrlich frisch und qualitativ hervorragend diese Spezialitäten munden. Die Besucher werden dadurch zu „Brauzeugen“. Logische Folge: Einladungen zu Brauereibesichtigungen laufen neu unter dem Claim: „Brauzeugen gesucht“. Das geht so: Nach dem Rundgang können die Gäste im goldenen „Brauzeugenbuch“ per Unterschrift bezeugen, dass ihr Lieblingsbier nach alter Tradition, überlieferten Rezepten und mit qualitativ hochstehenden Rohstoffen in den modernsten Anlagen produziert wird. Und ja - dass es köstlich mundet.

Mit der Kampagne „Brauzeugen gesucht“ wird auf eine wachsende Kundenschicht gezählt, die sich nicht (nur) virtuell, etwa via Facebook, sondern wirklich - und Face to Face mit den echten Produzenten - orientieren möchten. Wie gesagt: lieber Brauzeugenbuch statt Facebook. Oder andersrum: eine köstlich-erfrischende Schaumkrone zusätzlich… Prost!

Link: https://www.blick.ch/news/politik/biere-mit-lokalem-charakter-boomen-schweizer-bierbrauer-suchen-brauzeugen-id8663815.html

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